Rock & Rakete: Warum wir mehr Frauen auf den Mond schiessen sollten

Shownotes

Sie vertragen mehr Strahlung, ihre Augen regenerieren schneller – und sie machen jede Crew widerstandsfähiger: Astronautinnen. Dennoch war die Raumfahrt über Jahrzehnte hinweg Männersache. Warum eigentlich, wenn Vielfalt gerade im All als klarer Überlebensvorteil gilt? Mit welchen Strategien geht man dort heute gegen Biases im Auswahlverfahren vor? Und was können wir von den Elite-Teams der NASA lernen? Wir haben auch darüber gesprochen, ob Affären im All erlaubt sind, warum es so schwer ist, Mensch zu sein, und warum uns der Weltraum Hoffnung schenkt. Anschnallen empfohlen: Diese Stunde vergeht in Lichtgeschwindigkeit.

Thomas Zurbuchen Von SRF als «mächtigster Wissenschaftler der Schweiz» bezeichnet, leitete der promovierte Astrophysiker als erster Schweizer die Wissenschaftsabteilung der NASA (2016 bis 2022). Zurbuchen verantwortete rund 130 Missionen und 37 Raketenstarts. In dieser traditionell männerdominierten Organisation gelang es ihm, den Frauenanteil auf 50 Prozent zu erhöhen – ohne Quoten. Im Sommer 2023 übernahm er als Professor für Weltraumwissenschaft und -technologie die Leitung von ETH Zürich Space. 2025 wurde Zurbuchen, aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Emmental, mit einem der bedeutendsten Preise der Weltraumforschung geehrt, unter anderem für seine Führungsqualitäten und seine Fähigkeit, leistungsfähige Teams zusammenzustellen.

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